Wer Ich Bin
Lernen Sie mich kennen
Mein Name ist Ouasim El Hamriui, ich bin 1986 geboren und seit 2006 Jahren im sozialen Bereich tätig. Schon zu meiner Schulzeit habe ich meine Leidenschaft für Basketball und Boxen mit Jugendarbeit verknüpft und die Leitung der Sportgruppen für eine Jugendeinrichtung übernommen. Hierbei ist mir und auch meinem Umfeld aufgefallen, dass ich - als Mensch mit internationaler Familiengeschichte – einen ganz anderen Zugang zu den Jugendlichen hatte, der mich darin bestärkt hat, mein Engagement in diesem Bereich fortzusetzen und zu professionalisieren. Das konnte ich durch den Start in die Selbständigkeit und die damit verbundene Zusammenarbeit mit großen Wohlfahrtsverbänden erreichen. In der jahrelangen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien habe ich ein gutes Gespür für die richtige Ansprache der unterschiedlichsten Klienten entwickelt und war in der glücklichen Situation, vertrauensvoll mit ihnen daran zu arbeiten, ihre Ressourcen und Möglichkeiten zur Veränderung zu erkennen und ihnen die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Die theoretische Basis habe ich im Rahmen meines Studiums „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“ erworben.
Wachstum entsteht durch Mut und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen.
Mein Schwerpunkt
Während der gesamten beruflichen Arbeit in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe fiel mir auf, dass die etablierten Träger nicht denselben Zugang zu den Familien finden konnten. Ich musste beobachten, dass sie nicht ausreichend Verständnis für die kulturellen Besonderheiten der Klienten aufbringen und damit kein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen konnten. Teilweise wurden bestimmte Verhaltensweisen falsch verstanden und dadurch negativ bewertet. Das erschwerte die Kommunikation und machte eine adäquate Beratung teilweise unmöglich. Diejenigen Akteure der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, die dieses Defizit erkannt hatten, fokussierten sich auf religiöse Anknüpfungspunkte. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass nur Kultursensibilität der gangbare Weg ist. Jede Religion erhebt einen Absolutheitsanspruch und sieht es als Affront, wenn Kritik geübt wird. Kultur ist weniger starr und eröffnet die Möglichkeit des Dialogs. Sie bildet den Ansatz für Veränderungsbereitschaft und damit erfolgreiche Jugend- und Familienhilfe.
Mit dieser Erkenntnis gründete ich 2017 „Kultursensible soziale Dienste Orientierung“ (heute: KSDO GmbH), einen Träger mit dem Schwerpunkt Interkulturalität und Kultursensibilität.