Gründungen
Kultursensibilität ist der einzige gangbare Weg.
KSD-O
Im Jahr 2017 gründete ich „Orientierung Jugendhilfe“ mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche im Rahmen ambulanter Hilfsangebote zu unterstützen. Im Laufe der Jahre haben wir unser Leistungsspektrum kontinuierlich erweitert und uns zu einem ganzheitlichen sozialen Dienstleister entwickelt. Dies führte zur Umbenennung in Kultursensible Soziale Dienste Orientierung (KSDO GmbH).
Unser Portfolio umfasst heute ein breites Spektrum an Dienstleistungen – von ambulanter Kinder- und Jugendhilfe über Schulbegleitung und Projektarbeit an Schulen bis hin zur (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Zudem bieten wir Workshops zu gesellschaftlich relevanten Themen, insbesondere im Bereich Anti-Rassismus, an.
Der Fokus unserer Arbeit liegt – wie unser Name bereits verdeutlicht – auf Kultursensibilität. Unser Anliegen ist es nicht nur, sprachliche Barrieren zu überwinden, sondern auch kulturelle Unterschiede aufzuzeigen und Brücken zwischen verschiedenen Lebenswelten zu bauen. Unser Ziel ist es, interkulturelles Verständnis zu fördern und so einen nachhaltigen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.
Hier ein Zitat, der zur Zielsetzung von MOVE passt.
MOVE
Während der gesamten beruflichen Arbeit in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe fiel mir auf, dass die etablierten Träger nicht denselben Zugang zu den Familien finden konnten. Ich musste beobachten, dass sie nicht ausreichend Verständnis für die kulturellen Besonderheiten der Klienten aufbringen und damit kein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen konnten. Teilweise wurden bestimmte Verhaltensweisen falsch verstanden und dadurch negativ bewertet. Das erschwerte die Kommunikation und machte eine adäquate Beratung teilweise unmöglich. Diejenigen Akteure der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, die dieses Defizit erkannt hatten, fokussierten sich auf religiöse Anknüpfungspunkte. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass nur Kultursensibilität der gangbare Weg ist. Jede Religion erhebt einen Absolutheitsanspruch und sieht es als Affront, wenn Kritik geübt wird. Kultur ist weniger starr und eröffnet die Möglichkeit des Dialogs. Sie bildet den Ansatz für Veränderungsbereitschaft und damit erfolgreiche Jugend- und Familienhilfe.
Mit dieser Erkenntnis gründete ich 2017 „Kultursensible soziale Dienste Orientierung“ (heute: KSDO GmbH), einen Träger mit dem Schwerpunkt Interkulturalität und Kultursensibilität.